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Handwerkerbonus

 

Stellen Sie jetzt Ihren Antrag!

Mit dem „Handwerkerbonus“ erhalten Privatpersonen eine Förderung von bis zu 600 Euro für die Renovierung, Erhaltung oder Modernisierung ihres Hauses oder ihrer Wohnung, wenn dabei Leistungen eines Handwerkers oder befugten Unternehmens in Anspruch genommen werden.

Die österreichische Bundesregierung stellt hierfür im Kalenderjahr 2014 bis zu 10 Mio. Euro und 2015 bis zu 20 Mio. Euro zur Verfügung und setzt damit wachstums- und konjunkturbelebende Impulse für die Wirtschaft.

 

So funktioniert der „Handwerkerbonus“

 

  • Einreichen können ausschließlich natürliche Personen, die an ihrem in Österreich gelegenen Wohnobjekt (Haupt- oder Nebenwohnsitz) eine Renovierung, Erhaltung oder Modernisierung durchgeführt haben.
  • Pro AntragstellerIn und Kalenderjahr kann EIN Förderungsantrag gestellt werden. Die Förderung beträgt 20 % der Kosten für Arbeitsleistungen (exkl. Umsatzsteuer) bzw. maximal 600 Euro.
  • Gefördert werden Arbeitsleistungen von Handwerkern und befugten Unternehmen in privaten Haushalten. Die zur Förderung beantragten Arbeitsleistungen müssen für das Kalenderjahr 2014 zwischen 01.07.2014 und 31.12.2014 bzw. für das Kalenderjahr 2015 zwischen 01.01.2015 und 31.12.2015 erbracht und abgeschlossen werden.
  • Eine Antragstellung ist erst nach Umsetzung der Maßnahmen möglich. Zum Zeitpunkt der Antragstellung muss die Endrechnung bereits vorliegen und die Rechnungssumme an den Handwerker bzw. das befugte Unternehmen überwiesen worden sein. Die Mindesthöhe der Kosten für Arbeitsleistungen muss 200 Euro (exkl. Umsatzsteuer) pro Endrechnung betragen.

Alle geforderten Antragsunterlagen sind gesammelt an eine Bausparkassenzentrale zu übermitteln. Anträge können auch bei einer zum Vertriebsnetzwerk der Bausparkassen gehörenden Filiale zur Weiterleitung abgegeben werden.

Das Antragsformular sowie weitere Informationen zur Förderungsaktion und zu den Förderungsvoraussetzungen finden Sie im Download-Bereich auf der rechten Seite. Die Bausparkassen stehen bei Fragen gerne beratend zur Seite.

Quelle:
http://www.umweltfoerderung.at/uploads/foerderungsantrag_handwerkerbonus.pdf

https://www.meinefoerderung.at/hwbweb/

 

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Einbrecher kennen keine Ferien,

Facebook-Postings laden sie ein

 

  • Facebook- oder Twitter-Postings aus dem Urlaub sind für Einbrecher offene Einladungen, um ihr Handwerk auzuüben.

 

Auch Diebe nutzen Social Media. Wer auf Urlaub ist oder wo es viel zu holen gibt, kundschaften Langfinger mittlerweile sogar über Facebook oder Twitter aus.


Die Statusmeldung auf Facebook, "sind dann mal weg", kam das Ehepaar aus Salzburg teuer zu stehen. Nach der Rückkehr von den Malediven musste es feststellen, dass in sein Haus eingebrochen worden war. Und das, obwohl die beiden die Nachbarn gebeten hatten, die Post aus dem Briefkasten zu entfernen, die Mülltonnen auch zu benutzen, ab und zu nach dem Rechten zu sehen und dabei Licht und Lärm zu machen. 


Social Media werden immer öfter zu einer weiteren Informationsquelle für Einbrecher. Besonders, wer arglos auch nicht bekannten Personen einen Freundesstatus gewährt, läuft Gefahr, ausspioniert zu werden. Einbrecher nutzen mittlerweile Facebook oder Twitter nicht nur, um herauszufinden, ob jemand auf Urlaub ist, sondern auch, um zu sehen, wo es was zu holen gibt. Wer Fotos seiner Wohnung postet, auf denen teure Einrichtungsgegenstände zu sehen sind, macht sich selbst zum potenziellen Einbruchsopfer.

Opferauswahl

Das Metier ist im Wandel begriffen. Bislang waren Diebe mehr Spontansoziologen: Der Versicherungsverband führte 2012 eine Umfrage unter 20 einsitzenden Wohnungseinbrechern durch, um herauszufinden, wonach sie ihre Opfer ausgewählt hatten. Das Ergebnis: Türschilder werden nach akademischen Titeln durchforstet oder Abfallkübel durchwühlt, um Hinweise auf den Konsum teurer Lebensmittel zu finden. Einbrecher werden also stets lohnende Ziele finden. Deswegen sollte man sich vor allem in der Urlaubszeit mit geeigneten Maßnahmen wie Sicherheitsschlössern oder Alarmanlagen schützen. Die Preise für taugliche Alarmsysteme beginnen bei rund 1.000 Euro und sind nach oben offen.

Der beste Schutz für Tür und Fenster

Ein guter Einbrecher benötigt für das Öffnen einer normalen Wohnungstüre rund 20 Sekunden und in den seltensten Fällen schweres Werkzeug. Noch einfacher zu knacken sind Balkon- oder Terrassentüren. Hier können zwar bessere Schlösser Widerstand bieten, so es aber kein fest in der Mauer verankertes Schutzgitter gibt, sind Fenster und Terrassentüren typische Schwachstellen.

Sicherheitstüren. Zur Sicherung von Wohnungen sollte mindesten eine Sicherheitstür der Klasse 3 oder 4 eingebaut werden. Sie muss Einbrechern mit Werkzeug (Säge, Axt, Stemmeisen) rund 15 Minuten Widerstand leisten. Die höchste Sicherheitsklasse, 6, ist nur von erfahrenen Tätern mit Spezialwerkzeug (große Winkelschleifer) mit viel Aufwand zu öffnen und kommt vorwiegend in gewerblichen Objekten zum Einsatz. Türen der Klasse vier kosten zwischen 3.000 und 4.000 Euro. Die Stadt Wien fördert den Einbau von einflügeligen Türen mit 400 und den von zweiflügeligen Türen mit 800 Euro.

Sicherheitsschloss. Ein entsprechendes Schloss muss das so genannte "Lockpicking" verhindern. Dabei fahren Einbrecher mit Werkzeugen (Haarnadel) in den Zylinder und betätigen dadurch die einzelnen Stifte der Verriegelungsmechanik. Außerdem darf der Zylinder nicht vorstehen, da er sonst mit einer großen Zange ausgebrochen werden kann.

Sicherheitsbeschläge. Für Fenster und Terrassentüren gibt es eigene Sicherheitsbeschläge. Sie wirken zwar hemmend, die Glasscheiben sind aber eine große Schwachstelle.

Die optimale Alarmanlage

Ein Einbruch dauert meist nur zwischen drei und fünf Minuten. Eine Umfrage unter im Gefängnis sitzenden Dieben ergab, dass sie sich am ehesten von einer Alarmanlage von ihrem Vorhaben abhalten lassen würden. Attrappen werden von den Profis sofort als solche erkannt und bieten keinen Schutz. Auch Alarmanlagen für den Selbsteinbau sind sowohl beim Österreichischen Verein für Konsumentenschutz als auch der deutschen Stiftung Warentest durchgefallen. Alarmanlagen zwischen 200 und 500 Euro für die Selbstinstallation bieten nur geringen Schutz. .

Die Besten im Test. Bei einem Test der deutschen Verbraucherschutz-Plattform test.net schnitten vier Alarmanlagen mit der Topnote ab: Abus Ultivest Funk-Alarmanlage, Abus Secvest 2Way Funkzentrale FU 8000, Monacor Jablotron Funkalarm-Set JK-84 und die AMG- Alarmanlage Aris-868 Basis-Set. Die Preise liegen zwischen 1.000 und 2.000 Euro für die jeweiligen Basismodelle. Dazu kommen noch die Kosten für die Installation und laufende Zahlungen für den mit der Alarmanlage verbundenen Sicherheitsdienst.

Mechatronik. Alarmanlagen mit dieser Ausstattung informieren nicht nur eine Sicherheitszentrale und schrecken Einbrecher durch eine Alarmsirene ab, sondern geben einen Druckwiederstand von bis zu einer Tonne auf Tür- und Fenstersicherungen ab.

IP-basierte Alarmtechnik. Im Fall des Falles alarmiert das Sicherheitssystem nicht nur den Wachdienst, sondern sendet ein Signal an ein Smartphone. Über die Kamera kann der Besitzer direkt die Situation mitverfolgen.

Funk oder Drahtverbindung. Für Wohnungen und Häuser ist eine Funkkontaktlösung zwischen den einzelnen Bewegungsmeldern die beste Variante. Drahtverbindung kommt bei großen Gebäuden zum Einsatz.

 

Quelle:
http://www.format.at/articles/1432/937/377195/einbrecher-ferien-facebook-postings 

 

 

 

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 Kronen Zeitung am 8. Juli 2014

 

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Beruhigt in den Urlaub: Tipps gegen Einbrüche
Ö3-Wecker mit Robert Kratky, 3. Juli 2014 
Nachhören unter: http://oe3.orf.at/stories/2655693/ 

 

Die Urlaubssaison ist voll im Gange, und damit haben auch wieder die Einbrecher Hochsaison. Mehr als 16.500 Mal wurde im Vorjahr in Wohnungen und Häuser eingebrochen - meist ohne lange Vorplanung.

 „70 Prozent der Einbrüche gehen auf das Konto von Spontantätern, die schlagen dann zu, wenn sie sehen, dass es einfach geht“, sagt Mario Hejl, Sprecher des Bundeskriminalamts.

 

Das sagen die Zahlen

Die Gute Nachricht: Die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Häuser ist in den vergangenen fünf Jahren zurückgegangen. Ist 2009 noch rund 21.900 Mal in Österreich eingebrochen worden, so waren es 2013 laut Kriminalstatistik nur mehr 16.500 Mal. Am häufigsten wird in Niederösterreich, Wien und in Oberösterreich eingebrochen. Die Täter sind meist männlich und kommen zu 76,8 Prozent aus dem Ausland, so die Kriminalstatistik.

 

Ruediger Rebmann / ChromOrange / picturedesk.com

 

Einbruchsrisiko wird unterschätzt

Laut einer Studie brauchen Einbrecher höchstens 15 Sekunden um in eine ungesicherte Wohnung oder in ein Haus einzudringen, so Mario Hejl vom Bundeskriminalamt.

Immer noch sind sich die Bewohner von Wohnungen und Häuser nicht bewusst, dass es auch sie treffen könnte. Laut Mario Hejl besagt eine aktuelle Umfrage, dass sich mehr als die Hälfte der Befragten des Risikos nicht bewusst seien, es werde das Einbruchsrisiko immer noch unterschätzt. Nach dem Motto „bei mir ist eh nichts zu holen“, werden keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen.

Der dringende Rat des Sicherheitsexperten: „Wir empfehlen Präventionsmaßnahmen zu setzten, um es den Einbrechern nicht so leicht zu machen“. Vorstehende Zylinder, dünne Türblätter, uneinsehbare Terrassentüren und gekippte Fenster seien eine Einladung für Gelegenheitsdiebe. Hejl empfiehlt ein Sichreheitsschloss mit Mehrfachverriegelung sowie eine einbruchshemmende Tür. Für Fenster werden einbruchshemmende Rolläden empfohlen.

Empfohlen wird vom BK Sprecher auch eine Alarmanlage, allerdings nur in Ergänzung. „Hinter einer Tür, die in zehn Sekunden aufgetreten ist, nützt die teuerste Alarmanlage nichts, so Hejl.

Die billigste und wirkungsvollste Maßnahme, die dazu auch keinen Cent kostet, sind Nachbarn, die auf das Haus oder die Wohnung aufpassen. Die beispielsweise Postwurfsendungen vor der Tür wegräumen oder immer wieder Vorhänge oder Rollläden herunter lassen.

 

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